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Das Schießwesen im Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft blickt auf eine lange Tradition zurück. Nördlich des Venns üben sich seit jeher die Schützen des Stangenschützenverbandes (OSV) vorwiegend im Sterneschießen aus. Im südlichen Teil der Ostkantone bevorzugen die, dem Kgl Schützenbund Malmedy-St.Vith angegliederten Schützenvereine das Scheibenschießen mit 6 mm Kleinkalibergewehr.
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Im Jahre 1977 formiert sich der Kgl Schützenbund Malmedy-St.Vith als Gesellschaft ohne Erwerbszweck und wählt den Namen "Regionaler Sportverband der Flachbahnschützen Ostbelgiens". Dieser regionale Sportverband wird von den offiziellen Instanzen als einziger Schießsportverband der Deutschsprachigen Gemeinschaft anerkannt.
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Nach der Ausbildung von etwa 30 Grundausbildern im Jahre 1988, ist der Grundstein gelegt für die Einführung des sportlichen Schießens. Dem Anschluss an den nationalen Schießverband steht nichts mehr im Wege. Die Union Royale des Sociétés de Tir de Belgique anerkennt den R.S.F.O., neben den beiden flämischen und frankophonen Schießverbänden, als dritter eigenständiger Flügel.
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Mit der Einführung des sportlichen Schießens -zunächst in der olympischen Disziplin Luftgewehr- öffnet der Verband die Türen, ganz besonders für die Jugendlichen, die bislang nicht mit Feuerwaffen schießen dürfen.
Nach einer mehrjährigen Startphase - während dieser Zeit werden Vergleichswettkämpfe zwischen den angeschlossenen Vereinen ausgetragen, Verbandsmeister werden ermittelt -, versuchen sich die besten Schützen des Verbandes bei Provinz-und Nationalmeisterschaften, wo sie mit Rat und Tat von den Schützen der anderen Verbände unterstützt werden.
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Hunderte von Jugendlichen haben seitdem den Schießsport in den jeweiligen Vereinen entdeckt. Einige Schützen haben das einst unmögliche Ziel erreicht: Sieger bei der Landesmeisterschaft, Teilnahme an Europameisterschaften, ja sogar an Weltcups (siehe "Leistungen/Resultate"). "Viele sind gekommen, wenige sind auserwählt", dies hat auch der R.S.F.O. in seiner kurzen Geschichte erfahren.
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Mit seinen 16 angeschlossenen Vereinen und zirka 500 Mitgliedern ist der R.S.F.O., neben den beiden flämischen und frankophonen Verbänden (jeweils etwa 10000 Sportschützen) der kleinste eigenständige Schießsportverband des Landes (siehe "Organigramm und Adressen"). Nichtsdestoweniger sind die ausgeübten Aktivitäten bereits eindrucksvoll. Die größte Herausforderung des Verbandes ist jedoch die Organisation der Landesmeisterschaften der Luftdruckwaffen "Belgian Open Air 2002" am 2. und 3. November 2002 in Sankt-Vith (siehe Belgian Open Air).
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